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Herdorf - Friedewald - Elkenroth

Unsere Bewertung: Bewertung

Statistik

Länge:22.73 km
Gesamtaufstieg:502 m
Gesamtabstieg:731 m
GPX Datei:
Download zum Nachwandern. 
Karte, Höhenprofil, GPS Track
09
Apr.
2011

Wir setzen die Begehung des Druidensteig fort. Nach der, auf www.druidensteig.de vorgeschlagenen, Etappenunterteilung, ist diese zweite Etappe nur 14,3 km lang. Wir verlängern um die Hälfte der dritten Etappe bis nach Elkenroth. So kommen wir auf eine Strecke von knapp 23 km. Außerdem lassen wir uns mit dem Taxi von Herdorf nach Elkenroth fahren (Taxi Schneider 22,-Euro), um ohne Zeitdruck zum Auto nach Herdorf, laufen zu können.

Das Wetter ist ideal. Wir starten am Elkenrother Weiher, wo schon früh die Angler auf ihr Fangglück hoffen. Vom Angelvereinshaus sind es ca. 500m zum Verlauf des Druidensteig. Man sollte sich kurz orientieren. Der Steig verläuft entlang des Ufers und nicht auf dem geraden Wirtschaftsweg, dem wir zu Anfang folgen und prompt einen etwas zurückgesetzten Wegweiser, der rechts auf einen schmalen Weg zeigt, übersehen. Das kostet uns gesamt 2.9 km, da wir verwundert um dem See laufen und wieder am Anfang stehen. Grundsätzlich ist der Druidensteig hervorragend markiert. Man kann eine einfache Regel aufstellen: "Bleibt nach ca. 150m die Markierung aus, hat man sicher einen Abzweig verpasst." Dies passiert uns auf der Strecke 2 Mal - Mal wieder verwandert.

Vom Uferweg aus, führt uns also die Markierung auf einen Flurweg, der in einen geteerten Feldweg übergeht, was weniger schön ist, da sich dies bis kurz vor Friedewald selten ändert. Bei dem herrlichen Wetter macht es trotzdem Spass über die freie Flur zu wandern. Ohne erwähnenswerte Highlight, erreichen wir nach 6.9km Friedewald. Der Steig führt durch das Dorf zum Schloss Friedewald. Hier tummeln sich schon einige Sonnenanbeter im Schlosshof. Kuchen gibt es aber laut Aushang erst ab 15.00 Uhr. Wir gehen weiter. Noch ein Stück durchs Dorf und der Steig führt einen Hang hinauf. Ab hier wird die Wegführung erheblich schöner. Gelegentlich wandelt man sogar auf naturbelassen schmalen Pfaden, durch den Wald.

Wir erreichen Daaden. Der Steig verläuft durch den Stadtkern. Leider muss man lange durch das Wohngebiet laufen, um endlich wieder in den Wald zu gelangen. Die Strecke führt vermehrt über Wirtschaftswege nach Herdorf, unserem Ziel.

Hinweis Stand 9 April 2011: Startet man in Herdorf, führt der Steig in die Luisenstrasse. Jedoch war der Durchgang zum Zeitpunkt unserer Wanderung wegen Bauarbeiten gesperrt. Ein Umleitungshinweis ist nicht zu finden.

Fazit: Der Eindruck unser ersten Etappe wird bestätigt. Einen hohen Anteil an befestigten Wirtschaftswegen, muss man in Kauf nehmen. Besonders der Abschnitt Friedewald nach Elkenroth, führt zu 80 Prozent über geteerte Wirtschaftwege. Landschaftliche Highlights sind rar. Die Strecke von Herdorf nach Friedewald können wir jedoch empfehlen. Viel freie Flur - also wenig Schatten.

Eindrücke von der Tour