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Rundweg IVV - H3

Unsere Bewertung: Bewertung

Da wir auf einen Geburtstag in Bad Sobernheim eingeladen waren, nutzten wir die Gelegenheit den Hunsrück kennenzulernen. In der Nähe sind der Rheinsteig und der Rundweitwanderweg Hunsrück. In der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBröschure des Rundweitwanderwegs wurden wir auf 4 Rundwanderwege mit einer Länge von 20km aufmerksam, die den Kriterien des Internationalen Volkssportverbands entsprechen. Wir entschieden uns für den IVV - H3.

Kleine Anekdote am Rande
In Waldböckelheim hatten wir etwas Probleme den Wanderweg zu finden. Ein freundlicher Herr hielt neben uns an und fragte, ob er helfen könne. Wo der Weg anfange wüsste er nicht, aber er kenne jemanden, der Bescheid wüsste. Wir fuhren hinter ihm her, zum Haus des ehemaligen Vorsitzenden des örtlichen Wandervereins. Hier wurden wir herzlichst empfangen. Wir wurden mit einer Kopie der Wanderroute, einigen Tipps und einer Wegbeschreibung zum Ausgangspunkt versorgt. Damit nichts schief ging, begleitete uns der freundliche Helfer noch bis zur Aral-Tankstelle.
Vielen herzlichen Dank nochmal

Tankstelle am Ortsausgang

Der Rundweg passiert Waldböckelheim, das Nahetal zwischen Norheim und Niederhausen und Schloßböckelheim.

Leicht zu erreichen über die B41, starten wir in Waldböckelheim. Wir parken gegenüber dem Rathaus, gehen Richtung Ortsausgang und biegen kurz vor der Aral-Tankstelle rechts in die Straße "Im Bühl" ein. Wir befinden uns nun auf dem Wanderweg.

Zu Anfang führt die Strecke noch 800m durch bewohntes Gebiet. Dann eröffnet sich eine weite Wiesen- und Feldlandschaft die wir bis Schloßböckelheim durchqueren. Am Orteingang leitet uns der Wegweiser einen Berg hoch. Leider müssen wir nochmal einer Straße folgen. Endlich zweigt der Weg wieder in den Wald ab. Auf einem geteerten Feldweg folgen wir dem Wegweiser. Der Weg wird von einer Fülle Brombeersträucher gesäumt. Vitamine sind immer gut - Lecker. Das geteerte Stück endet auf einer Anhöhe und geht über in einen unbefestigten Weg. Hier bietet sich uns ein erster Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die abwechslungsreiche Strecke führt uns an den nördlichen Hang des Nahetals. Norheim liegt unter uns, wir sind umgeben von Weinreben. Der Weg verbleibt oberhalb des Tals, so daß wir stetig den herrlichen Ausblick ins Tal geniessen können. Bei Schloßböckelheim verlassen wir die Weinberge. Das nächste Ziel ist der Heimberg Turm. Der IVV - H3 führt nicht direkt zum Turm, also verlassen wir ihn kurzzeitig. Der 29m hohe Holzturm steht am Gipfel des Heimberg und wurde 2008 errichtet. Hier bietet sich ein grandioser Rundblick auf die Umgebung. Vom Turm sind es noch 2km zu unserem Ausgangspunkt. In Waldböckelheim haben wir das Glück, auf einen Eiswagen zu treffen. Zweimal Fruchtbecher mit Sahne kommt an diesem sonnigen Tag gerade Recht.

Fazit

Sehr schöne Landschaft, abwechlungsreiche Streckenführung. Das Teilstück bei der Kolonie (Schloßböckelheim) müsste nicht an der Strasse entlang führen. Die Weinberge durchquert man meist auf geteerten Wirtschaftswegen, was jedoch einzusehen ist. Die Markierung ist vorbildlich. In Schloßböckelheim fehlte jedoch ein Wegweiser, so daß wir falsch abbogen und beim Aufstieg zum Heimberg den Wegweisern des Weinwanderweg Rhein-Nahe folgen mußten. Kurz vor Waldböckelheim fanden wir wieder auf unseren Weg zurück.

Tipp

Einkehrmöglichkeiten gibt es genug. Uns wurde die ehemalige "Weinbaudomäne" empfohlen, hatten jedoch kurz vorher gerastet. Sie liegt ca. 500m abseits des Weges.

Schnappschüsse