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5. Tag Camp Grey zum Refugio Paine Grande am Lago Peohé

Es regnet wie aus Eimern. Die Zelte sind nass. Schnell alle Klamotten zusammen packen und die Regenkombi an. Mit dem Frühstück lassen wir uns lange Zeit und hoffen, das es besser wird. Leider haben wir vorerst nicht das Glück. So ziehen wir in einer Karawane farbiger Rücksäcke den Trail entlang. Wir sind die Farbtupfer in dieser grau/schwarzen Landschaft. Grau wegen dem Wetter, schwarz wegen einem Israeli, der vor 3 Monaten meinte sein Klopapier verbrennen zu müssen. Ergebnis – wir laufen durch ein verkohltes Waldgebiet. Die Distanz von 11km ist nicht lang, aber matschiger Boden und schweres Gepäck gehen an die Kondition. Während der Mittagspause reißt plötzlich der Himmel auf. Während der weiteren Tour entblättern wir uns mehr und mehr aus unserem Wetterschutz. Als wir das Refugio erreichen, können sogar noch die Zelte getrocknet werden. Diese Nacht verbringen wir in 6er Zimmern. Während der Nacht stürmt und regnet es abermals. Egal, wir liegen in den weichen Betten.