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9. Tag Abstieg und Fahrt nach Puerto Natales

Wir sind abgesoffen

Was eine Nacht. Unsere Zelte sind verschlammt und teilweise hat sich das Wasser durch den Zeltboden gearbeitet. Durch Bolkos Vorzelt ist die ganze Nacht ein Bach gelaufen, in dem leider sein Rucksack stand. Grisus Schlafsack ist nass und fasst alle Innenzelte durchnässt und dreckig. Bei 4 Grad macht es nicht wirklich Spass, die Planen zumindest etwas, mit Wasser aus dem nahegelegenen Bachlauf zu reinigen. Schnell noch Frühstück und weg hier. Leider ist der Sonnenaufgang über den Torres somit ins Wasser gefallen. Aber wir hatten wenigstens das Glück, sie in Gänze zu sehen. Wir steigen in kleinen Gruppen ab. Barbara, Grisu und ich treffen kurz vor erreichen der Hosteria Los Torres auf Pauli, der uns entgegen kommt. Ihm geht es mittlerweile wieder besser. Während des Abstiegs hat sich unsere Kleidung von Regenkombi zu T-Shirt gewandelt. Es ist schön warm im Tal, so dass wir die Zelte noch trocknen können. Sabine sonnt sich auf einer Bank als wir die Hosteria erreichen. Jetzt sind wieder alle beisammen.

Dann kommt auch noch der Shuttle Bus früher – wunderbar. Während der 2 stündigen Rückfahrt machen wir noch mehrmals einen Fotostop. Man kann sich an der Weite der Landschaft einfach nicht satt sehen.

Zurück in Puerto Natales, beziehen wir wieder Quartier im Casa Cecilia. Endlich eine heiße Dusche. Den Tag beschließen wir mit einem ausgiebigen Abendessen in einem Restaurant. Kochen will heute keiner mehr.