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10 Tag

Big Island - Von Grün nach Schwarz

Heute Morgen fliegen wir von Kaua'i nach Big Island, die Insel Hawai'i und auch die geologisch jüngste der Inseln. Sie wurde umbenannt um Verwechslungen zu umgehen. Es erwarten uns Vulkane, schwarze Lavafelder und schwarze Strände. Kaua'i macht uns den Abschied nicht schwer und versorgt uns noch mit eine paar Regentropfen zur Erinnerung. Die Abgabe des Mietwagens bei Alamo ist in 5min erledigt. Zwei 30 minütige Flüge von Lihu'e nach Honolulu und direkt weiter nach Kona stehen uns bevor. Wir starten verspätet, so dass der Anschlussflug schon auf uns wartet. "Quick, Quick" ruft die Dame am Check-In Schalter. Wir sind nicht die Einzigen die verspätet sind und auch nicht Einzigen deren Koffer bei der Landung in Kona nicht auf dem Laufband erscheinen. Die kommen erst mit dem nächsten Flug in 10min. Zeit, um unser Auto zu holen. Diesmal ein Jeep Liberty - Auch nett (Grisu steht total auf Jeep). Wir fragen nochmal explizit nach, ob die Saddle Road für Mietwagen freigegeben ist.
Für alle die im Internet nach einer Antwort suchen:
Ja, die Saddle Road ist bei Alamo Car Rent freigegeben, obwohl im Flyer etwas anderes steht (Stand 2011)

Unser Hotel liegt in Kona. Keine Hochhäuser, dafür jede Menge einladend wirkende Restaurants, Kneipen und kleine Läden. Und vor allem SONNE.

Kaum haben wir unser Auto geparkt, kommen wir mit einem Passanten ins Gespräch. George, ein Grieche der für 2 Monate hier gelandet ist. "By accident", da er so viele Flugmeilen gesammelt hat. Er versorgt uns eine halbe Stunde lang mit so vielen Tipps, dass uns beinahe der Kopf platzt. Jeder zweite Tipp hat mit gutem Essen zu tun. Grisu hat schon auf Durchzug geschaltet.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, drängt uns der Hunger Richtung Uferstraße. Wir finden eine nette Bar mit Grill. Die sehr nette (Jungs ihr wisst was ich meine) wirbt mit den 30 verschiedenen Biersorten. Als ich die Liste studiere, sehe ich kein Bier und Schlingermann würde mir beipflichten. Nach einem laffen Kona Beer, wechsle ich doch lieber zu Heineken aus der Flasche, denn Zapfen können die Amis gar nicht. Da wir endlich mal von der Bar nach Hause laufen können, beschliessen wir uns einen anzutrinken. Bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit geht das schnell. Es ist 16.00 Uhr, Prost. Ach ja, gegessen haben wir auch eine Kleinigkeit.

Mal sehen, ob ich Grisu nochmal wach bekomme.