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Hainchen - Dillenburg

Unsere Bewertung: Bewertung

02
Mai.
2008

Etappe Rothaarsteig 26,5km

02
Mai.
2008

Diese Strecke laufen wir von Dillenburg Richtung Haincher Höhe. Auf 26,1 km geht es stetig auf und ab. So auch unsere  Meinung über diese Etappe. Zu Beginn der Tour fällt unsere Stimmung mehr und mehr auf einen Tiefpunkt, da wir auf den ersten 5km, ab Bahnhof Dillenburg, auf verschlungenen Wegen durch die Stadt geführt werden. Der Abstecher zum Schloss ist noch nachzuvollziehen, bezahlt ihn jedoch mit einer nachfolgenden 4km Odyssee durch Wohn- und Industriegebiete. Am Galgenberg angekommen, endlich, der Wald beginnt. Die Freude währt jedoch nur kurz, ein Wohngebiet ist noch zu durchqueren. Hier wäre eine ausgewiesene "Stadt-Variante" wünschenswert. Für Wanderer, die aus Richtung  Hainchen kommen, sollte die Tour bzw. der Rothaarsteig® so nicht abschließen.

Von einem Wanderweg, kann man erst ab Galgenberg-Löhren reden. Erst jetzt präsentiert sich der Rothaarsteig®wie wir ihn lieben. Nach einer ersten Anhöhe eröffnet sich ein breites Tal, das über Felder zu durchqueren ist. Wir passieren Manderbach und nehmen die nächste Anhöhe.  Rodenbach liegt im Tal unter uns. Der Weg führt uns durch den Ort. Am Wegesrand ist eine kleine Hütte, hier ist der Rotharr-Wanderstock erhältlich, den nicht wenige Wanderer, die uns begegnen, mit sich führen. Über Feldwege, Waldwirtschaftswege und auch Strassenteilstücke erreichen wir die Lucaseiche. Es folgt ein Steilstück, auf dem uns auf halber Strecke ein Umleitungshinweis weiter den Berg hochleitet. Auf der Kalteiche gelangen wir wieder auf den regulären Weg. Hier bietet sich eine wohlverdiente Rast mit einem schönen Ausblick an. Nun folgt der schönste Teil der Strecke bis hin zur Haincher Hohe. Immerwieder tolle Fernsichten und schöne Waldpfade. Natürlich hat auch auf dieser Tour der Sturm Kyrill Narben in die Landschaft geschlagen.

An der Haincher Höhe angelangt, verlassen wir den Rothaarsteig®über einen Zuweg nach Hainchen. Auf dem Weg ins Tal blockieren viele umgestürzte Bäume den Weg, so dass er momentan als unpassierbar gekennzeichnet werden sollte.

Bis auf die ersten 5km, ist diese Etappe sehr schön und landschaftlich sehr reizvoll. Inklusive der Zuwege legten wir eine Wegstrecke von ca. 30km zurück.