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Olsberg Bruchhausener Steine

Unsere Bewertung: Bewertung

31
Mai.
2009

Wanderung von Bigge Olsberg zu den Bruchhausener Steinen, 16.7km

Wegbeschreibung

Startpunkt: Informationszentrum Bigge Olsberg - Rothaarsteig Zuweg auf RS zur Klettervariante Ginsterkopf - Feuereiche - Bruchhausener Steine - Bruchhausen mit Bus nach Olsberg.


Einige Infos vorweg:

Diesen Wandervorschlag fanden wir auf der Seite Opens external link in new windowwww.olsberg.de

unter dem Motto Opens external link in new windowPanoramaweg:Ginsterkopftour .

Er führt unter anderem über ein Teilstück der Etappe Brilon-Willingen des Rothaarsteig. Die Wege auf dieser Etappe führen mit Ausnahme der Klettervariante fast ausschließlich über geschotterte Wirtschaftwege und geben somit einen schlechten Eindruck vom Rothaarsteig wieder. Schöne Fernsichten, die Klettervariante Ginsterkopf und die Begehung der Bruchhausener Steine entschädigen den Wanderer.

Wir starten am Informationszentrum Olsberg, wo wir unser Auto parken. Von hier leitet uns ein gelber RS Zuweg Wegweiser durch einen Park und erstmal über 1km aus dem Ort. Wir gelangen auf eine Anhöhe, von wo wir einen ersten Rundblick auf die Landschaft werfen können. Zunächst laufen wir weiter auf einer geteerten schmalen Strasse, vorbei an Feldern und Wiesen. Nach gesamt 2.4km erreichen wir den Wald.

Stetig ansteigend zweigt der Weg plötzlich nach rechts in einen steilen Hohlweg ab. Dieser führt uns auf zur Fliehburg am Borberg, wo wir auf den Rothaarsteig und jede Menge Wandergruppen, die sich gegenseitig mit Schnäppschen versorgen (11.30Uhr!!!), treffen. Nach einem kurzen Stück naturbelassenen Weg führt uns der RS auf Wirtschaftswegen bis zum Abzweig der Klettervariante Ginsterkopf. Wir nehmen den steilen Anstieg und werden mit einem ersten tollen Ausblick belohnt. Von hier können wir schon die Bruchhausener Steine in der Ferne erkennen.

Wir folgen dem Waldpfad weiter durchs Gelände. ACHTUNG!! Nach ca. 700m auf der Klettervariante führt ein RS Wegweiser nach rechts hinunter zur Normalvariante.Der Wegweiser der Klettervariante fehlt hier. Bitte links dem Trampelpfad (Rot-Weisse Markierungsbänder) folgen. - Mit dieser Information konnten wir einen jungen Pärchen, dem wir immerwieder seit Olsberg begegneten, auf den richtigen leiten, nachdem wir leider eine Extrarunde in Kauf nehmen mussten.

Auf der nächsten Anhöhe treffen wir auf zwei Rothaarsteig Bänke. Hier machen wir erstmal Rast.

Wir "steigen ab" zur Normalvariante, vorbei an der Feuereiche und queren die L743.

Nach ca. 400m gelangen wir an einen Wegweiser der auf den Bruchhausener Steine verweist. Wir folgen der Sommervariante. ACHTUNG: Nicht dem Wegweiser folgen, sondern scharf links den Berg hoch halten. Den einzigen Hinweis auf die Sommervariante findet man auf der Rückseite des Pfahls in einer Klarsichttasche. Auch diese haben zuerst übersehen und 1.2km zusätzlich gelaufen.

Es geht über groben Schotter hoch, bis wir an einen Wendeplatz gelangen. Während der RS hier links weiterführt. Folgen wir vorbei an einen Gatter einem Trampelpfad und gelangen nach ca. 100m auf einen Rundweg. Wir befinden uns jetzt im Archaologischen Reservat. Hinweis: Dieser Zugang ist nicht offiziell. Man sollte dem RS folgen, der auch zum Feldstein führt. Dies konnten wir auf unserer Karte nicht erkennen.

Wir besichtigen die Felsen und erklimmen den Feldstein. Hier bietet sich uns eine wunderschöne Aussicht. Anschließend steigen wir ab zum Bruchhausener Informationszentrum und weiter nach Bruchhausen. Wir folgen den Wegweisern zur Hofbrauerei. Der Biergarten wirkt sehr einladend, doch zuerst müssen wir uns um die Rückfahrt kümmern. Vom Biergarten führt die Einfahrt direkt auf die Hauptstraße, wo ca. 150m rechts die Bushaltestelle liegt. Wir treffen wieder auf das junge Pärchen. Die Beiden erklären, daß Sonntag ein Linien Taxi fährt, bei dem man sich telefonisch anmelden muß. Wir rufen an, und nutzen die 30min Wartezeit für ein Getränk im Biergarten. Das Taxi ist pünktlich, so daß wir wohlbehalten zum Auto gelangen. Für Besitzer der Sauerlandkarte ist die Fahrt kostenlos.

Fazit:

Landschaftlich ein sehr schöne Strecke. Die Wegbeschaffenheit ist leider nicht RS typisch. Von der "Kletter"-Variante waren wir hinsichtlich des Anspruchs enttäuscht. Highlight war die Besteigung des Feldstein und der tolle Ausblick.

Ein weiteres Highlight gönnten wir uns, indem wir auf der Rückfahrt über Jagdhaus fuhren und hier im Schäferhof einkehrten. Frischer Spargel für Grisu und hausgemachter Sauerbraten für mich rundeten den Tag perfekt ab.

Karte & Höhenprofil

Statistik

Länge:16.5 km
Gesamtaufstieg:792 m
Gesamtabstieg:659 m
GPX Datei:
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Karte, Höhenprofil, GPS Track

Bilder der Tour