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Die Nordinsel

Mangawhai

 
 

Kleiner ruhiger Küstenort im Nord-Osten der Nordinsel. Wunderschöne Lagune und nur 1,5 km weiter nördlich, der offizielle Surfbeach. Hier verbringen viele Kiwis ihren Urlaub.

Eine Empfehlung ist der "Mangawhai Cliff Walkway", der entlang und oberhalb der Steilküste führt. Er ist mit 3 Std. Wegzeit und einer Länge von 5km angegegen und beginnt am Surfbeach.
Leider hatten wir nicht mehr genug Zeit, da wir schon 1.30 Std. bis zum Startpunkt laufen mussten.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterInfos zum Track

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.magicalmangawhai.co.nz

Kerikeri

 
 

Kerikeri liegt im Norden der Insel. Viele Buchten und vorgelagerte Inseln säumen die Küste. Hier erlebten wir den heißesten Tag unseres Aufenthalts. Mit schönem Wetter wurden wir die 3 Wochen selten genug verwöhnt. Ein Erlebnis war der Segelturn mit einem Catamaran, auf dem alle 43 Hochzeitsgäste Platz fanden.
Kerikeri selbst ist eine typische neuseeländische Kleinstadt und damit nicht besonders erwähnenswert. Geschäfte, riesen Super- und Baumärkte, das war´s.

Rotorua

 
 

Die nächste Etappe führt nach Rotorua. Die Stadt begrüsst uns mit dem Gestank fauler Eier und Warnungen vor Autodieben. Nun ja, der Gestank ist natürlich bedingt. Aus zahllosen Erdspalten entweicht Schwefelwasserstoff. Was die Autodiebstähle angeht, so ist die Zahl wohl rückläufig, trotzdem waren wir für den bewachten Parkplatz des Backpacker Hotels dankbar. Die Stadt ist schon etwas größer, die Bürgersteige wurden aber auch um 23.00 hochgeklappt. Uns blieb ein Spaziergang an der herrlichen Seepromenade.  Berühmt durch die Geysire nahmen wir Rotorua in unsere Tour auf. Wir waren wie alle Touristen im Whakarewarewa Thermal Village, einer alten Maori Siedlung. Die Führung war interessant, der Pohutu als grösster Geysir Neuseelands beeindruckend. Innerhalb von zwei Stunden hatten wir alles Sehenswerte durch. Eine Übernachtung wäre dafür nicht nötig gewesen.

Huka Falls bei Taupo

Auf der Fahrt nach Taupo machten wir einen Abstecher zu den Huka Falls. Sehr schön und sehr überlaufen und dann auch noch Speedboote, die Touristen nahe an den Wasserfall bringen. Ist man in der Nähe, lohnt sich der Besuch.

Turangi - Tongariro National Park

Angekommen in Turangi , checken wir im schönsten Backpacker Hotel der Reise ein. Herzlich begrüßend, gibt uns die Betreiberin erste Tipps bezüglich Turangi.  Geplant sind 2 Übernachtungen,  da wir am zweiten Tag den "Tongariro Alpine Crossing" absolvieren möchten. Auf unsere Anfrage gibt die Betreiberin erste Wetterprognosen und registriert uns für die Busfahrt. Aufgrund angekündigter schlechter Witterung steht bis 20.00 Uhr nicht fest, ob der Track begehbar sein wird. Die nette Dame hält uns ständig auf dem Laufenden. Da Regenfälle für den Nachmittag wahrscheinlich sind, empfielt sie, früh zu starten.
So stehen wir am nächsten Morgen um 6.15 Uhr vor dem Backpacker, wo uns ein abenteuerlich anmutender Bus aufliest. Nach ca. 50 min. erreichen wir den Startpunkt. Tiefhängende Wolken verhüllen die Gipfel und lassen uns befürchten, die, im Internet zu Hauf auffindbaren, grandiousen Photos, nicht eigenhändig schießen zu können. Wir folgen dem auf Laufstegen, felsigen Pfaden zum ersten Anstieg "Devils Staircase". Die 250 Höhenmeter legen wir beschwerlich über zerklüfteten Lavafels zurück. Oben angekommen lichtet sich kurz der Wolkenschleier und wir erhaschen einen Blick auf den 2291 m hohen Vulkan Ngauruhoe (der Schicksalsberg aus Herr der Ringe). Beim durchqueren der darauffolgenden Hochebene, werden wir gehörig sandgestrahlt. Nachdem wir einen Felsgrad, bei Windgeschwindigkeiten bis zu 60km/h, entlang weiter aufsteigen, wird erstmal eine kurze Pause eingelegt. Von dieser Stelle führt ein 1.30 stündiger Aufstieg auf den Tongariro. Da der gesamte Berg in Wolken gehüllt ist, macht dieser jedoch wenig Sinn. Es geht weiter Richtung "Red Crater". An den Emerald Lakes verweilen wir für 30 min und machen uns dann an den 11 km langen Weg zum Endpunkt. Die unwirkliche Vulkanlandschaft, wird von Buschland abgelöst, welchen zu Ende des Tracks in Urwald übergeht. Die letzten 11 km ziehen sich etwas. Im Urwald fehlen die Wegmarkierungen, so daß wir erst dachten, wir hätten uns verlaufen. Leider haben sich unsere Befürchtungen hinsichtlich der Aussicht bewahrheitet. Wer  Photos bei schönem Wetter sehen möchte. sei auf Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGehe zur Seite und  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.tongarirocrossing.de verwiesen.

Tongariro Alpine Crossing

  • Länge: 18,5 km
  • Wegzeit: 6-8 Std.
  • Kondition: mittel-schwierig
  • Höchster Punkt: 1886 m, Red Crater
  • Start: Mangatepopo Parkplatz
  • Ziel: Ketetahi Parkplatz
  • Wegweiser: orangefarbene Marker

Wellington

 
 

Hauptstadt Neuseelands und dazu eine tolle Stadt. Wir ärgern uns etwas, nur eine Übernachtung eingeplant zu haben. Abends erfüllt von Musik, die aus Pubs und Cafes ertönt. Möchte man Ruhe geht man einfach zur Strandpromenade. Die Jugendherberge ist besonders erwähnenswert. Da kommen einige 3 Sterne Hotels nicht mit. Leider müssen wir am 2 Tag schon früh auf die Fähre. Die Südinsel begrüsst uns mit einer grandiosen Fjordlandschaft.

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