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Sölden - Brunnenkogelhaus

Unsere Bewertung: Bewertung

Daten und Kurzbeschreibung

Länge

8.6 km

Unsere Zeit

7h2min

davon Pausen gesamt

60min

Höhenmeter

1500m

Mit Gepäck erfordert der Aufstieg eine gute Kondition.

Technische Herausvorderungen gibt es keine.

Die letzten 100Hm führen über Blockwerk.

16
Jul.
2009

1. Etappe

Heute starten wir unsere Hüttentour. Erstes Ziel, das Brunnenkogelhaus auf 2735m üNN.

Nach einem opulenten Frühstück laufen wir von der Pension los. Unser Auto dürfen wir hier stehen lassen. Schon jetzt ist klar, dass wir statt der geplanten Übernachtung im Gasthof Fiegl am Ende der Tour, uns lieber wieder in die Obhut von Edith und Dieter begeben werden. Wir folgen den Hinweisschildern zum Aufstieg Brunnenkogelhaus. Blauer Himmel und es hat um 10.00 Uhr schon 28 Grad in der Sonne. Vor uns liegen 1500 Höhenmeter, mit vollen Rücksäcken. Sobald man den eigentlichen Wanderpfad erreicht geht es steil bergauf. Erstes Ziel ist die Brunnenberg Alm 1969m üNN, die wir nach knapp 2,5 Std. erreichen. Wir legen eine kurze Pause ein und kommen mit den anderen Wanderern schnell ins Gespräch. Die Gruppe aus dem Erzgebirge befindet sich am Ende ihrer Tour. Und so bekommen wir aktuelle Informationen über Schneelage und Wetter.

Auch wenn es bei mittlerweile 35 Grad in der Sonne schwer fällt, müssen wir weiter. Es liegen noch 740 Höhenmeter vor uns. Langsam lichten sich die Bäume und damit deren etwas kühlender Schatten. Das Brunnenkogelhaus kommt hoch über uns in Sicht. Viele Tagestouren Wanderer kommen uns entgegen. Mit völligem Unverständnis treffen wir auf diejenigen, die mit Jogging - Schuhen und ohne Jacke in diese alpine Hochlage vorstoßen. Die letzten 300m ziehen sich über Serpentinen wie Kaugummi. Nach insgesamt 7 Std. inklusive Pausen erreichen wir das wunderschön gelegene und neu erbaute Brunnenkogelhaus. Erstmal ein kühles Radler, nachdem unsere 3 Liter Trinkblasen fast leer sind. Von der Veranda hat man einen grandiosen Blick auf die umgebenden Gipfel. Während wir schon unseren Apfelstrudel genießen, treffen zwei weitere Bergwanderer ein.

Andreas und Jürgen aus Olpe. Die Beiden haben dieselbe Tour geplant, so dass wir uns die nächsten Tage immer wieder treffen und das ein oder andere Bierchen miteinander schlürfen werden.

Wir beziehen unser Bettenlager. Es gibt warmes Wasser und auch eine Dusche. Eine Toilette und ein Waschbecken pro Geschlecht, werden bei voller Hütte eine organisatorische Meisterleistung erfordern. Wir haben Halbpension gebucht, so dass wir das Tagesgericht, Rindfleisch mit Sauerkraut und Speckknödel, einer Vorsuppe und zum Nachtisch Kaiserschmarren mit Preiselbeeren serviert bekommen. Sehr lecker und mehr als reichlich.

Bei einem Kaffee bzw. Bier sitzen Andreas, Jürgen, Grisu, Jörg & ich noch vor der Hütte und genießen noch den herrlichen Ausblick, während sich langsam ein Gewitter zusammenbraut. Um 21.15 Uhr liegen alle in den Betten.